Sauberkeit des Stadtsees wieder auf der Tagesordnung

Der See im Stadtpark bereitet durch Verschmutzung immer wieder Sorgen. Foto: reinelt

Der See im Stadtpark ist für viele Fische und Wasservögel ein wohliges Zuhause geworden. Schließlich bekommen sie dort von Passanten auch immer mal wieder kleine Snacks zu geworfen. Das gut gemeinte Entenfüttern trägt allerdings mit dazu bei, dass Besucher in der Nähe des Sees zugleich die Nase rümpfen, weil ihn ein unangenehmes Lüftchen umweht. Schon häufig wurde über den Geruch geklagt und debattiert.

Die Kaarster Grünen machen nun einen erneuten Anlauf, um den Zustand des Stadtsees auf Dauer zu verbessern und haben das Thema für den nächsten Umweltausschuss am 2. April auf die Tagesordnung setzen lassen. “Wir sind zuversichtlich, dass nach einer dringend notwendigen Umsiedlung der Teichfische, Grundreinigung und einer Neuanlage der Bepflanzung des Sees in der
Stadtmitte das Gewässer auch wieder in einen guten ökologischen Zustand gebracht werden kann und zur Aufwertung des Erholungsgebietes führen wird. Hierfür muss die Verwaltung nun die notwendigen Schritte einleiten”, sagt Fraktionsvorsitzende Claude Köppe.

Die Partei hatte sich zuvor mit dem Angelverein getroffen und sich mögliche Maßnahmen für einen ordnungsgemäßen Zustand des Sees vorstellen lassen. Insbesondere zusätzliche Verschmutzungen müssten bekämpft werden – und hierzu gehört nicht allein achtlos weggeworfener Müll. “Es ist zum Beispiel äußerst wichtig, den Enten fütternden Mitbürgern klar zu vermitteln, dass Brotreste im Wasser einen beträchtlichen Verschmutzungsfaktor darstellen und zum Umkippen des Sees beitragen können”, betont Claude Köppe.

Zusätzlich sollen Vorschläge gesammelt werden, wie ein Abfressen der Pflanzen durch die Gänse, deren Hinterlassenschaften darüber hinaus die Wasserqualität wiederum verschlechtern und die Nutzung des Stadtparks im Sommer einschränken, zumindest vermindert werden kann. Hierzu fordern die Grünen noch in diesem Jahr Maßnahmen der Stadt.